Wie ist´s mit der Verläßlichkeit medizinisch-wissenschaftlicher Untersuchungen? angedacht-Ihr Heilpraktiker

Dermatologische Tests haben bewiesen..“, „In medizinischen Studien wurde herausgefunden, dass..“, „Statistiken haben die Unbedenklichkeit von Medikament X,Y bewiesen.“
oder
„Das Medium XXX hat beim Channeln herausgefunden…“, „Mit Akupunktur in wenigen Behandlungen schmerzfrei!“Merken Sie, liebe Leser den Unterschied?
Ich nicht!
Aussagen beider Absätze werden uns durch Medien und auch in wissenschaftlichen Abhandlungen , die von „echten“ Wissenschaftlern verfasst und nur für Fachpublikum zugänglich sind, zugänglich gemacht.
Wir sollen uns einfach darauf verlassen, was wir da lesen.
Wenn wir es überhaupt bei der Fülle des „Lesefutters“ zwischen Königin Beatrix´neuem Hut, der 1000sten neuen Diät und den Zahlen über die Arbeitslosigkeit wahrnehmen.
Dennoch: es geht dabei um Ihre und meine Gesundheit. Es wird kein geringeres Thema behandelt, als die Tablette, die Ihnen Ihr Arzt demnächst verschreibt. Oder aber die Aussage eines naturheilkundlichen Therapeut/-In , die Ihr Verhalten Ihrer Gesundheit gegenüber vielleicht künftig sehr beeinflusst.
Wem sollten wir Glauben schenken?
Winston Churchill sagte nicht umsonst, dass er nur den Statistiken trauen würde, die er selbst gefälscht hätte.
Es ist sehr mühsam, aus der Fülle der Information das herauszufiltern, was wirklich ungefälscht aus den diversen Versuchsreihen über medizinische Therapien und Therapeutika kommt.
Auch das Fachpublikum ist nur sehr vereinzelt wirklich in der Lage, die Spreu vom Weizen zu trennen.
Leider haben zahlreiche Statistiken und Untersuchungen alleine auf dem Gebiet der Medikamente, die Menschen verschrieben werden in den vergangenen 80 Jahren Opfer gefordert.
Bedenken Sie, dass Medikamente oder Therapien unter marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten erforscht werden. Das Geld kommt nicht aus unahängiger „Ecke“, die Probanden sind meist jung und sowieso gesund (die Patienten die Medikamente nehmen, dagegen krank). Es wird kein Unterschied gemacht zwischen Mann und Frau, obwohl beide Geschlechter auf simple Medikamente anders reagieren.
Daraus werden dann Medikamente oder Therapien gemacht, die wir verschrieben bekommen. Auch die Ärzte erhalten kein anderes Material. Auch sie müssen mit dem Vorlieb nehmen, was „wissenschaftlich“ bewiesen ist.
In der Naturheilkunde verhält es sich nicht viel anders. Methoden beruhen dort auf der Erfahrungsheilkunde. Genügen also nicht den wissenschaftlichen Kriterien. (Was ja nichts über deren Wirksamkeit aussagt, wie bereits festgestellt)
Was bleibt dann übrig?
Ich als Heilpraktiker und als Patient meine, wir kommen nicht umhin uns auf unser Gefühl zu verlassen. Besteht ein Vertrauensband zwischen uns und dem Heilpraktiker oder dem Arzt?
Kann ich als Patient meine Fragen loswerden? Auch die kritischen Fragen?
Weicht der Heilpraktiker oder der Arzt unserer Frage aus? Gibt der Therapeut auch mal zu, etwas nicht zu wissen oder erst einmal nachsehen zu müssen?
Gibt Ihnen der Heilpraktiker oder Arzt eine Zusage , dass er Sie heilen kann? (Dann sollten Sie SEHR kritisch sein!!)
Wenn Sie sich insgesamt gut aufgehoben fühlen bei Ihrem Heilpraktiker oder Ihrem Arzt, dann können Sie auch davon ausgehen, dass alles für Ihre Gesundheit getan wird.
Garantien gibt es nicht!
Sie selbst müssen immer die „Ärmel hochkrempeln“, weil es um Ihre Gesundheit geht.
Aber den sogenannten wissenschaftlichen Beweisen welcher Art auch immer, solten Sie eher mit einer kritischen Offenheit gegenüber treten.
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