Die Niere in der Naturheilkunde-Hilfe durch Pflanzen

Liebe Leser- ein großer Titel, nicht wahr?

Dabei geht es mir nur um den einen oder anderen Anstoß zum Nachdenken. Ich denke, Sie kennen diese schöne Pflanze im Bild?

Die Petersilie enthält nicht nur viel Vitamnie, Minerale und sekundäre Pflanzenstoffe. Die Petersilie ist ein „Nierenkraut“.

Sie wirkt bei Steinleiden genauso wie bei Blasenentzündungen. Jedoch regt sie auch den Appetit an, hilft bei Blähungen und Harnwegsentzündungen.

Sie ist nicht umsonst das bekannteste Kraut in der deutschen Küche.

Aber ich möchte noch ein paar Gedanken zum Thema Niere „loswerden“: als Heilpraktiker ist es für mich auffällig, dass viele , wenn nicht die meisten meiner Patienten im Labortest eine ausgeprägte Einschränkung der Entgiftungsleistung der Niere haben. Unser Körper probiert lange, die Blance zu halten, so dass im schulmedizinischen Labor die Werte im Normalbereich bleiben.

Der Labortest in der Heilpraktikerpraxis weißt jedoch zu oft eine Tendenz zur Funktionseinschränkung der Niere auf. Das ist alarmierend. Wenn auch erklärlich.

Denn die Funktionskreise „Niere und Blase“ sind nach den Aufassungen der asiatischen Medizin, aber auch unserer Volksmedizin die der Angst und Sorge.

Sie kennen natürlich alle die Volksweisheit, dass einem etwas „an die Nieren“ geht. Also auch unsere westliche Naturheilkunde legt Wert auf diese Zusammenhänge. Und sie bestätigen sich immer auch in meiner täglichen Praxis als Heilpraktiker.

Unser hektisches Leben, mangelnde Ruhepausen und das, was wir allgemein als negativen Stress bezeichnen, geht uns an die Nieren. Die Nieren sind eben nicht nur der mechanische Giftstofffilter, sie regulieren auch den Blutdruck mit und sind Produktionsstätte von Hormonen.

Mein Tipp: lassen Sie die Funktion Ihrer Nieren ruhig einmal untersuchen und denken Sie auf jeden Fall daran, genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

Vorsicht jedoch mit dem Gebrauch von Blasen-und Nierentees. Diese sollten nicht ohne Anweisung über längeren Zeitraum genossen werden.

Am besten Sie konsultieren Ihren Naturheilkundler um die Zusammenhänge zwischen Niere und Stress besser verstehen zu lernen.

Kommentare (4) Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo,
    ich habe gelesen, dass es evtl. an einer Nierenfunktionsstörung liegen könnte, wenn man unter den Achseln so ähnlich wie katzenpisse schwitzt.
    Ich habe auch neuerdings manchmal mit meinen Augen Probleme (Druck, gereizt, morgens verklebt).
    Ausserdem habe ich öfters höheren Blutdruck und morgens ab und zu sowas wie Herzrasen.
    Insgesamt fühle ich mich nicht fit und bin recht antriebslos.
    was könnte das sein? und was können Sie mir anraten?

    Mit freundlichem Gruss

    Hilde Horta

  2. Sehr geehrte Frau Horta,
    das, was Sie beschreiben kann durchaus etwas mit der Nierenfunktion zu tun haben. Um herauszufinden, was Ihnen helfen kann, sollte Sie einen Heilpraktiker aufsuchen. Selbst zu experimentieren, kann die evtl. vorhandene Erkrankung verschlimmern und nützt Ihnen gar nichts.
    Ich kann Ihnen deshalb auch keinen definitiven Rat oder eine Empfehlung für ein Mittel geben. Denn ich habe Sie nicht persönliche gesprochen oder untersucht. Die gesetzliche Sorgfaltspflicht gebietet jedem Heilpraktiker, sich persönlich von der Patientensituation zu überzeugen.
    Ihnen alles Gute.

  3. Lieber Herr Lakowski,

    Mein Mann ist bereits seit 2,5 Jahren wegen PKD (Policystik Kidney Desease) dialysepflichtig. Aufgrund dessen hat er auch einen sehr schwer einstellbaren Hypertonus. Zusätzlich leidet er aufgrund seines Gesamtzustandes unter Depressionen.
    Gibt es irgend etwas aus Ihrer Sicht was zumindest den Blutdruck senken kann,der trotz hochdosierter massiver Therapie nicht sinkt.
    MfG
    Birgit A.

  4. Liebe Frau A.,
    herzlichen Dank für Ihren Kommentar zum Beitrag auf meiner Homepage.

    Das Leid ist groß, wenn man dialysepflichtig geworden ist. Ich kenne das aus meiner eigenen Familie.
    Wissen Sie, wenn ich irgendein Mittel nennen würde (was es wirklich so nicht gibt), ohne Ihren Mann überhaupt je gesehen zu haben, könnten Sie mir zu Recht Scharlatanerie vorwerfen.

    Es wäre sehr unsorgfältig, ohne einen Menschen persönlich gesprochen zu haben, einen Medikamenten-Tipp zu geben.
    Und ich nenne es auch gefährlich!

    Da ich um die Problematik weiß und die Tatsache, dass sich heute viele Menschen sehr alleingelassen fühlen mit ihren seelischen und krankheitsbedingten Problemen, antworte ich auch.

    Der Weg den die meisten Menschen gehen, ist sich die Informationen aus dem Internet zu holen. Und hier findet man eben leider nicht nur seriöse Hinweise.

    Ich habe schon lange in meiner Praxis die Möglichkeit für Menschen, die nicht in der Umgebung wohnen, Konsultationen auch online durchzuführen. Voraussetzung ist jedoch, dass ich eine Anamnese durchführen konnte.

    Dazu ist ein einmaliger Besuch in meiner Praxis notwendig.
    Da ich mich obendrein auf die Besonderheiten von Depressions-Problematiken bei Männern spezialisiert habe, wäre es sicher für Ihren Mann von Interesse, sich dem Thema mehr ganzheitlich anzunähern.

    Meine Erfahrung lehrt, keine Diagnose ist so komplex, dass man nicht irgendeine Linderung herbeiführen kann. Besonders, wenn nach den wirklichen (nicht den körperlichen) Ursachen gesucht wird.

    Ich bitte deshalb um Ihr Verständnis, wenn ich nicht mit einer schnellen Lösung behilflich sein kann.

    Mit freundlichen Grüßen

    Hans Lakowski

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