Homöopathie ist Quatsch. Oder doch nicht?

„Ich brauche keinen Beweis-ich weiß, dass es wirkt“, so die Bemerkung einer Kollegin auf einer Weiterbildung zu mir.
Ich wollte ihr den wissenschaftlich fundierten Ansatz des Homöopathiebeweises geben.

Gibt es diesen?
Gibt es einen wissenschaftlichen Beweis für die Wirksamkeit der Homöopathie?

Die Antwort ist eindeutig : JA, diese Beweise , diese Studien existieren.

Meine Frage an die Zweifler, denn auch ich bin wirklich immer wieder ambivalent gegenüber der Homöopathie:

„Hat je eine Untersuchung bewiesen, dass Homöopathie unwirksam ist?“

Die Antwort ist auch hier eindeutig : NEIN, niemand konnte die Unwirksamkeit bis dato nachweisen.

Worum geht es also?

Um Politik, um Ökonomie. Um nichts anderes.

Wie die letzte Konferenz in der „Berliner Urania“ mit dem Thema „Science meets Homeopathy“ am 7. und 8.März 2014 gezeigt hat, geht es beim Thema Homöopathie ja oder nein nicht um den Nachweis ihrer Wirksamkeit.

Wissenschaftler aus dem Gebiet der Quantenphysik, der Biologie und der Medizin zeigten in einigen Studienergebnissen Interessantes.

Immer gelang ihnen , auf Basis der Wissenschaftlichkeit, Homöopathische Wirksamkeit nachzuweisen.

Wirklich interessant für Laien wie Fachleute waren meiner Ansicht nach jedoch nicht die eben genannten Untersuchungen.

Geradezu unerhört brisant (wenn auch lang vermutet) waren Zitate massgeblicher medizinverantwortlicher Professoren, die wohl den Nachweis der Wirksamkeit homöopathischer Medikamente anzuerkennen bereit waren.

ABER: Man könne sich den Grund der Wirkung nicht erklären und werde infolgedessen deren Wirksamkeit niemals anerkennen.

Sie glauben es nicht?
(dann stelle ich Ihnen den Kontakt zum Wissenschaftler (Prof. Heusser)gerne her, welcher den herausragenden Vortrag zu Medizinhistorie und Homöopathie hielt)

Prof. Heusser aus der Schweiz rundete seinen Vortrag sinngemäß mit der Aussage ab, dass die reduktionistische Haltung der heute etablierten „sog. Schulmedizin“ nach dem Wissensstand von 2014 eine IRRLEHRE sei.

Wie sollten wir als Patienten, als Laien und als Therapeuten das sehen? Ist der Professor der Meinung, die konventionelle Medizin sei sinnlos oder gänzlich verkehrt.

Ich meine , nein!

Prof. Heusser ist ein Wissenschaftler. Echte Wissenschaftler stellen Fragen und anerkennen, wenn sich eine These, eine Lehre als falsch herausgestellt hat. Ganz nüchtern.
Das kennzeichnet Wissenschaft.

Alles andere ist Polemik, Politik, unsaubere Recherche etc.

Das bedeutet, Homöopathie ist auf dem Fuße des auch vortragenden Quantenphysikers erklärbar.

Wer heute nicht bereit ist, als Patient, als Mediziner oder sonst interessierter Mensch zum Thema Homöopathie die neue Denkweise anzuerkennen, muss es sich gefallen lassen, nicht mehr auf dem neuesten Stand der Grundlagenwissenschaft zu verkehren.

Das ist überhaupt nicht schlimm.

Wäre da nicht auch der Vortrag eines Wiener Onkologen und Intensivmediziners gewesen, der nachweisen konnte, dass mit homöopathischer Zusatztherapie die Überlebensraten bei Krebspatienten drastisch stiegen.

Wer also Homöopathie ablehnt, sollte sich bewußt sein, dass er mit dieser Ablehnung Menschen eine Therapie vorenthält, die ihr Leben verlängern kann.

Das ist dann doch etwas anderes, als was trotz aller Unkenrufe, Polemik und Geschrei gegen die Homöopathie nun mit dem Ethos eines Therapeuten, eines Arztes:
Menschenleben zu retten, der Gesundheit dienlich zu sein und

Primum non nocere – zuerst nicht zu schaden…

nichts mehr zu tun hat.

Alles kein Problem.

Uns allen bleibt die freie Entscheidung, unsere Aufmerksamkeit dem zuzuwenden, was uns nützt oder dem Gegenteil.
Nur können wir jetzt nicht mehr sagen, wir hätten es nicht gewußt.