Krebsprävention: Regelmäßiger Sex bietet Männern Schutz vor Prostatakrebs

Die Wissenschaftler von der Harvard T.H. Chan School of Public Health in Boston veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift „European Urology“.

Die Studie besagt kurz und knapp, dass eine häufige Ejakulation (mehr als 21x/ Monat) die Häufigkeit an Prostatakrebs zu erkranken um 19% senkt. Die Vergleichsgruppe durfte nur 7x/Monat ihren Spass haben.
Untersucht wurde 32000 Männer.
Allerdings betraf die Studie nur weiße Männer.

Soweit so gut.

Die Tatsache, dass sexuelle Aktivität gesundheitsförderlich ist erweist sich als nicht neu.

Wenn Patienten meiner Praxis von der urologischen Diagnostik kommen, wurde ihnen bei folgenden Erkrankungen von einigen Fachärzten für Urologie zur regelmäßigen Ejakulation geraten:

  • Prostatitis (Entzündung der Prostata)
  • Prostatavergrößerung

Aus Sicht meiner Erfahrung mit Patienten, die an den genannten Erkrankungen leiden bestätigt sich leider ein kleinerer Teufelskreis.
Sowohl eine Entzündung der Prostata als auch eine Vergrößerung der Vorsteherdrüse gehen mit Unlust und /oder Schmerzen einher.
Das bremst die sexuelle Lust/Libido.

Diese Möglichkeiten haben sich naturheilkundlich sehr bewährt, wenn es um o.g. Prostataerkrankungen und wie wir sehen auch Vorsorge des Prostatakrebses geht:

  • PPT (pneumatische Pulsationstherapie): dies ist eine äußerliche Behandlung der Prostata über den Dammbereich. Diese Therapie erreicht mittels pulsierendem Vakuum eine erhöhte Durchblutung des Dammgebietes und somit der Prostata. das wiederum wirkt sich günstig auf die Sauerstoffzufuhr, die Durchblutung und die Abfuhr von Schlackenstoffen aus.
  • Homöopathie (die wirksame Methode bei korrekter Anwendung der geeigneten Mittel)
  • Ergänzung von Mikronährstoffen
  • Akupunktur (Schädelakupunktur z.B.) oder Reflexzonentherapie zur Schmerzbekämpfung
  • Prostatamassage (Tipps für Selbstanwendung): diese Massage wird in der westlichen Kultur sehr unterschätzt und zu Unrecht in eine Schmuddel-Ecke gedrängt.
    Prostatamassage genießt in der fernöstlichen Kultur einen hohen Stellenwert. Nicht zuletzt, da man ihr einen krebsvorsorgenden Effekt zuschreibt!

PPT, also die pulsierende Massage findet nach einer kleinen Studie auch bei Erektionsproblemen ihre erfolgreiche Anwendung.

Kurzum das Thema Krebsvorsorge ist nicht zuletzt darum interessant, weil der betroffene Mann sehr viel in eigener Regie zur Förderung seiner Prostatagesundheit beitragen kann.

Naturheilkunde leistet auch hier einen wertvollen Beitrag. Schon alleine deshalb, weil in den Sprechstunden Verständnis und Zeit für den Patienten ganz großgeschrieben werden.