Spermiengesundheit- was beeinflußt sie?

männliche fruchtbarkeit

männlicher selbstwert

Sex, Sport, Weichmacher: Sperma in Gefahr? (ein Artikel aus dem Forum „Doc-Check“ vom letzten Mittwoch).http://news.doccheck.com/de/215546/sex-sport-weichmacher-sperma-in-gefahr/

Ich will versuchen, es kurz zu halten.

Ehrlich gesagt, muß ich mir Asche auf´s Haupt streuen, denn ich bin bezüglich der Wahrheit auch nicht schlauer, als o.g. Leute. Und mein Artikel ist diesmal so etwas wie Google-Futter, damit was geschrieben steht)

Oder doch nicht ganz?

Dass so gut wie ALLES in dieser Welt gerade in Überschallgeschwindigkeit im Dschungel von Nep-Information, bewußt oder unbewußter Fehlinformation und Illusion verschwindet, kann wirklich Niemand mehr leugnen.
Alle Gebiete des Seins sind betroffen. Jeder spielt „verrückt“. Vom Staatsmann über die Wirtschaft bis hin zu den Medizinmännern.
Werte falle, Denkmäler bröckeln und Grundfesten werden erschüttert.

Nehmen wir den Artikel von Doc-Check.

Hier geht es um Spermiengesundheit.

Und damit um Themen wie

  • Fruchtbarkeit
  • Kinderwunsch
  • Familienplanung
  • Sexualität
  • männliches Selbstverständnis
  • Selbstbewußtsein und sein Gegenteil –
  • den Selbstwerteinbruch

wenn etwas gründlich aus dem Lot geraten ist.

Sie sollten sich die Mühe machen und den Artikel einmal lesen. Es erfordert etwas Erfahrung, nicht nur zwischen den Zeilen zu lesen, sondern auch Aussagen, Statistiken betreffend, zu werten.
Denn um Letztere geht es hauptsaächlich.
Das mantramäßige Wiederholen der Worte/Wortgruppen wie : „wissenschaftlich-evident“, „Studie“, „Metastudie“, „Metaanalyse“, „statistisch“ etc.

Sie alle suggerieren, denn wer hat wirklich noch Zeit zu hinterfragen, Ernsthaftigkeit, Seriosität und eben Wissenschaftlichkeit.
Und sind doch so löchrig wie das T-Shirt eines Öko-Veganers aus dem jeweiligen trendy Stadtbezirk einer mittleren oder größeren Stadt.
Der eine Professor findet etwas heraus, der andere Urologe stimmt dem teilweise zu, möchte jedoch anmerken, dass andere Kriterien mit berücksichtigt werden sollten usw.

Was und vor allem WEM nützt das etwas?

Wenn Sie nun zu Ende lesen ich meine, wenn Sie den Artikel aus Doc-Check zu Ende gelesen haben, werden Sie feststellen, dass wirklich keine klare Aussage, was denn nun die Spermiengesundheit der Männer beeinflußt, getätigt wird.

Außer: (Zitat: „Tatsache ist: Männer, die Nikotin und Alkohol in hohen Mengen und regelmäßig konsumieren, gefährden die Gesundheit ihrer Spermien. Denn zu den Risikofaktoren einer Potenzstörung gehören bekanntlich unter anderem Nikotinabusus und Alkoholismus.)

Witzig ist, dass gerade was als Tatsache verkauft werden soll, von keiner statistischen Ziffer unterlegt wird.
Kann man also davon ausgehen, dass die genannten Risikofaktoren auch mit Vorsicht zu betrachten sind?

Denn in einem sich als wissenschaftlich bezeichnenden Artikel hat doch ein Begriff wie „bekanntermaßen“ kaum etwas zu suchen.
Entweder ist etwas so oder nicht und wenn ja, dann gerne die Fakten und Zahlen!

Im Weiteren finden wir im Artikel bekannte Risikofaktoren, wie

  • Laptopbenutzung
  • Smartphonestrahlung
  • Feinstaub
  • und

  • (das wird die Ökojungs freuen) Weichmacher in Plastikflaschen
    • die allesamt untersucht worden sind und wo der werte Leser wenn er die Perspektive wechselt, immer wieder Kritikpunkte findet.
      Mal ist es so… Aber-anders gesehen ergibt sich ein anderes Resultat.

      Das Fazit finde ich genial: jeder-(Mann) kann sich aus dem Sammelsurium der Studien, Vermutungen und Metaanalysen genau das heraussuchen, was ihm in den Kram passt, um seine Spermien fit zu halten.

      Mein Fazit lautet aber anders. Denn der Artikel steht nur stellvertretend für eine Gesellschaft und ihre Teilgebiete „Medizin“, die sich gerade auflöst.
      Neues kommt. Und zwar mit Macht!
      Aber ganz so neu ist es nun wieder auch nicht.

      Nehmen wir die traditionelle Medizin, die Generationen von Menschen beherzigten. Dann finden wir (natürlich nicht bewiesen und in Statistiken untermauert), dass eine gesunde Lebensweise nicht unwichtig wäre.

      Was das heißen soll?
      Nun, modern gesehen, sollten Sie DIE Gegebenheiten in Ihrem Leben erkennen und vermindern, die Ihnen PERSÖNLICH Streß bereiten.
      Nicht, was die Metaanalyse „A“ oder die Statstik „Y“ oder der Herr Experte „Z“ sagen.

      Nein, was Sie als Individuum finden.
      Trauen Sie sich!

      Ich lade Sie ein, genau die Programme in Ihnen zu identifizieren, die Sie immer wieder in die gleiche Falle geraten lassen.
      Die Falle?
      Glauben an Expertentum und falsch definierte Wissenschaftlichkeit.
      Glauben an Äußeres, wo der Instinkt längst etwas anderes sagt.

      Mein Lehrer faßte es am Beginn meiner Studien einmal sinngemäß so zusammen: „Glaubt mir kein Wort, sondern überprüft alles auf seine Richtigkeit“.

      Dazu kann ich nur jedem Menschen raten!