nennen wir es NICHT-Depression

Ein Hund, Pluto mit Namen, beißt einen Fußgänger beim Spazierengehen.

Pluto ist schwarz, mittelgroß und von seiner Rasse wird behauptet, sie sei manchmal aggressiv.
Eine Untersuchungskommission findet sich zusammen. Irgendwie kommt man zu einem Ergebnis.

Nun die Auflösung: In der Kommission sitzt kein einzelner Vertreter von Plutos Rasse, nicht einmal ein Repräsentant der Gattung Hund.

Natürlich werden Sie jetzt sagen, welch einen Blödsinn schreibt der wieder!
Logisch, dass in einer Untersuchungskommission wo es um beißwütige Hunde geht, nur Menschen sitzen.

Ganz einfach- eine Species (Mensch) beurteilt eine andere Species (Hund).

Wenn Sie das einmal nüchtern sehen können, geschieht hier eine gewisse Objektivität. (ganz unabhängig davon zu welchem Ergebnis die Komission kommt und ob Ihnen und mir das Urteil der Kommission gefällt)

Objekt (Mensch) und Subjekt (Hund) sind getrennt. Leben sowieso in anderen Welten. Tier und Mensch, wenn man so will.

Nun kommen wir zum Thema „Nicht-Depression“.
Sie haben vielleicht schon einmal etwas über Depression gehört, es betrifft Sie oder Sie kennen jemanden, der diese Diagnose hat?
Immerhin hat die Überschrift Ihr Interesse geweckt.

Jetzt der Zusammenhang mit o.g. Geschichte.
Wenn Menschen andere Menschen definieren, beurteilen- kurz wenn man Ihnen nach einem Schema, das Menschen aufgestellt haben, eine Diagnose, z.B. „Depression“ bescheinigt, dann geschieht das immer innerhalb der menschlichen gesellschaftlichen Gegebenheiten.
Das geht auch nicht anders, sagen Sie?
Stimmt: ein Hund oder eine Katze definiert nicht was menschliche Depression ist.

Das Problem ist jedoch immer folgendes:

Hier untersucht im Gegensatz zu unserer Geschichte das Subjekt (Mensch) ein anderes Subjekt (wieder ein Mensch).
Menschen können sich nicht vollständig voneinander separieren.
Das bedeutet, es wird niemals ein obejektives Urteil darüber geben, ob Sie oder Ihr Freund depressiv sind oder nicht.
Selbst bei aller Wissenschaftlichkeit (wenn ich diese einmal in entgegenkommender Weise unterstelle), untersucht hier das eine Subjekt das andere.

Emotionen, Gedanken, Vergleiche spielen unbewußt immer eine Rolle bei solchen Beurteilungen.
Und deshalb ist die Psychologie das auserlesenste Fach in den Mensch-Kunde, wo sich Subjektivität in Diagnostik einschleichen (müssen).

  • Depression ist, wie die Hochschullehrerin Trudy Dehue schreibt, gar nicht so genau beschrieben, wie Sie und ich vielleicht denken.
  • Es herrscht ein ziemliches Wirr-Warr und eine stete Entwicklungsdynamik darin, was unter Depression zu verstehen ist.

Letztendlich profitiert eine ganze Industrie davon, wenn ein Mensch diese Diagnose erhält.

Was, bitte nicht mißverstehen, gar nicht heißen soll es gäbe keine Depressionen.
Natürlich bestreitet niemand das!

Aber so manche Diagnose ist einfach tendenziell falsch. Auch aus den o.g. unüberwindlichen schlechten Grundvoraussetzungen.

Was Depression ist, hängt viel auch von kulturellen Gegebenheiten ab.

Japan kannte so etwas wie Depression erst, als die Pharmaindustrie eine Kampagne zur Vermarktung von Antidepressiva entkoppelte.

Davor waren Traurigkeit und Zurückgezogenheit ein gesellschaftliches Phänomen ohne medizinische Relevanz.
Heute schluckt Japan weitaus mehr Pillen als manches andere westliche Land.

Mir ist das Einbetonieren von Menschen in eine Diagnose von jeher suspekt.

Deshalb handhabe ich es mit meinen Klienten folgendermaßen:

  • Wenn Klienten bei mir eine Therapie, Beratung beginnen, nehmen wir die Diagnosen zwar zur Kenntnis- mehr aber auch nicht.
  • Der Mensch kann sich immer dann nicht mehr psychisch regenerieren, wenn der an seiner Diagnose klebt. (egal, ob sie nun richtig oder gar falsch ist).
  • wir behalten die Symptome im Auge (ärztliche Therapien werden , wann immer es geht, mit einbezogen)
  • gemeinsam suchen wir die wirklichen Ursachen bei dem einzelnen Betroffenen. Diese passen eben in kein Schema!
  • dann folgen die individualisierten Lösungsschritte

Wenn Sie auch meinen, Ihre Depression ist fraglich oder aber Sie interessieren sich für einen etwas anderen Weg (gerne in Zusammenarbeit mit Ihren ärztlichen Therapeuten), dann

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