Mentor sein

Auch ich darf ständig lernen. (fast könnte ich meinen, dass „Lernen“ so etwas wie mein Beruf ist)

So wurde mir erst kürzlich in einem Gespräch mit einem der derzeit besten Coaches deutlich, dass ich meinen Patienten (Leser wissen, warum ich den Begriff „Patient“ immer mehr meide) vor allem ein Mentor bin.

 

  • Was verstehe ich darunter? Was verstehen andere Menschen unter dem Begriff „Mentor“?
  • Ein Mentor ist jemand, der es dir erlaubt, deine Hoffnung in dir zu sehen. Ein Mentor ist jemand der dir zeigt,  dass, egal wie dunkel die Nacht um dich herum ist, es immer wieder Licht wird. Ein Mentor ist jemand der den höchsten Teil deines Selbst immer dann anspricht, wenn du den Kontakt dazu gerade verloren hast.

Diese Gedanken fassen das gut zusammen, was ich mit meinen Mentoren erlebe.

Und genauso arbeite ich mit den Klienten, die zu mir kommen.

Zumeist sind es körperliche Symptome und Diagnosen, die Menschen in meine Praxis bringen.

Als Heilpraktiker kann ich diese Symptome behandeln.

Aber ich bin vor allem Heilpraktiker und Mentor. Und ich bin nicht der „Symptomverbesserer“.

Darin meine ich, liegt ein wesentlicher Vorteil. Für wen? Hauptsächlich für Sie als Rat-Suchenden.

In der Kombination Heilpraktiker-Mentor steht Ihnen im Prinzip ein Mensch gegenüber, der Ihre Probleme grundsätzlich sowohl auf körperlicher Ebene behandeln wird als auch die Gründe, warum es überhaupt zu Ihren Themen, bzw. Erkrankungen kam gemeinsam mit Ihnen findet.

Nur wenn wir kausal, also im wahrsten Sinne des Wortes gründlich, an Ihr Anliegen herangehen, wird sich eine dauerhafte Verbesserung einstellen.

Und- Hand auf´s Herz- ist es nicht langsam Zeit, wirklich eine Heilung anzugehen?

Sind die meisten Menschen es nicht allmählich müde, immer nur Medikamente einzunehmen? Oder Therapien zu erleben, die eine relativ symptomarme Zeit von der einen zur nächsten Krankheit überbrücken, ohne zu heilen?

Nehmen Sie jederzeit gerne Kontakt zu meiner Praxis auf. Und wir sprechen völlig unverbindlich und frei darüber, welches Thema Sie endlich ad acta legen möchten, um gesund zu sein.

Gesundheit ist weit mehr als nur die Abwesenheit von Symptomen.

Prostata, die verborgene Last.

So ca. 2x wöchentlich erhalte ich einen Anruf von Männern, die Fragen zur Prostata haben.

Meistens geht es dann so ungefähr:

Anrufer: „Guten Tag, ähm. Ich habe .. weiß gar nicht so recht wie ich es sagen soll? Sind sie dafür zuständig? Ich war schon bei einigen Ärzten..“
Ich: „Worum geht es? Was kann ich denn für Sie tun?“
Anrufer: „Nun ja, humm. Die Prostata. Ich habe da eine Entzündung. Man hat mir Massage verschrieben. Und jetzt macht das keiner!“

Oder:

Anrufer: „Hallo, ähh. Wie soll ich sagen. Meine Prostata. Und nun habe ich Angst, das es Krebs ist.“
Ich: „Was ist denn mit der Prostata? Und waren Sie schon beim Arzt?“
Anrufer: „Na, es tropft beim Pinkeln nach. Und nein, ich war noch nicht beim Arzt. Können Sie da nicht etwas machen?“

Einige Artikel schrieb ich ja schon zum Thema „Mann und Gesundheit“.
Aber, liebe Männer, Sie sind unerschöpflich in Ihrer liebenswürdigen, würdevollen Hilflosigkeit.
Haben die Frauen einfach mehr Mut zu ihrer Gesundheit zu stehen? Oder was ist es?

Egal- Hauptsache das Ergebnis stimmt!

Da ich mich auf meine Geschlechtsgenossen spezialisiert habe, weiß ich wie die Meisten ticken.

Das mit den Mechanikern und Logikern unter den Männern mag ein Vorurteil sein. Aber oft trifft es zu: „Harte Schale – weicher Kern“.

Kern?

Womit wir wohl beim Thema Prostata wären.
Denn diese Drüse ähnelt in etwa einer Kastanie. (einem Samen des Kastanienbaums)
Die Assoziation zu weitgefächerten Themen wie Reproduktion, Kinderwunsch, Sexualität, Libido liegt nahe.

Denn immerhin liegt in jedem Samen die Ganzheit des in der Entstehung begriffenen Lebens.
Irgendwie auch beim Menschen, beim Mann in dem Fall.
Und die Prostata trägt zur Ernährung des Spermas bei.

Ein Kernthema für uns Männer also.

Und Probleme kann diese „Vorsteherdrüse“ -Pro-stata- machen.
Sie kann sich entzünden, sie kann wachsen und uns damit das Wasserlassen erschweren. Sie kann ein Ort sein, wo sich Konflikte austragen, die die Schulmedizin dann als Krebs bezeichnet.
(andere Meinungen gibt es auch)

In den Artikeln hier wird öfters einmal von Methoden zur Prostata-Pflege gesprochen.

Was ich darunter verstehe?

z.B. die Prostatamassage. Wiederholt erwähnt, ist sie dennoch bisher nicht so richtig populär geworden.

Dabei, wenn man es einmal ohne Emotionen betrachtet, analytisch (also männlich 🙂 ) spricht sehr viel für Massage.

Denn Massage bewirkt eine Reihe von sehr günstigen Reaktionen:

  • die Durchblutung wird stimuliert
  • mehr Sauerstoff erreicht das Gewebe
  • Abfallstoffe/ Gewebsschlacken werden abgeführt
  • die Regeneration wird verbessert
  • sie entspannt damit
  • die Massage der Prostata schließlich hat den Ruf, Krebsvorsorge zu sein

Wo liegt das Problem?

Läge die Prostata auf der Schulter wäre sie für die allermeisten Männer DER Ort zum Massieren.

Ich vermute mal sie würden sich in Gedanken schon mal wohlig räkeln, wenn sie den Termin zur Prostatamassage vereinbaren.
Tun´sie aber nicht, die Männer.
Denn diese Drüse liegt woanders.

Zwischen den Beinen, hinter den Hoden. Kurz vorm Po.(dem Anus). Innerhalb des Körpers!

Tja..

Die Natur hat es so gewollt.

Sie richtete eine strikte Tabuzone für viele Europäer ein. (es sei denn die Männer sind ganz jung und fortschrittlich oder homosexuell und/oder entdecken gerade ihren Körper)

Das kommt schon vor.

Aaaber.. eben in vielen Fällen leider nicht.
Da ist Po eben etwas was man (-n) benutzt zum auf´s WC gehen.

Dummerweise hat sich Mutter Natur auch noch einfallen lassen, dass die Prostata ein Lustorgan (vielleicht DAS Lustorgan schlechthin) für uns Männer ist.

Das ist doch sehr ungerecht- nicht?

Und wie soll das gehen?

Das fragen sich viele Männer leider noch immer.

Nicht schlimm, Männer!

Auch das kann jeder lernen.

  • Die medizinische Indikation zur Prostatamassage liegt bei chronischen Entzündungen vor.
  • Ich empfehle sie in meiner Praxis auch prophylaktisch. (und sie hat schon manchem Hardliner-Mann und dessen Partnerin wieder Spass beschert)

Was nun tun?

  • diese Massage gibt es als medizinische Therapie
  • sie ist äußerlich und innerlich durchführbar
  • Sie können die Massage lernen und zwar hier in meiner Praxis
  • und es gibt auch eine PPT (die Pulsationsmassage durch einen -harmlosen und wirkungsvollen- Apparat. Auch hier in der Praxis
  • Willkommen also!

Sind alle Journalisten Schmierfinken? Und sind alle Heilpraktiker Scharlatane?

Liebe Leser,
manchmal braucht man ein Ventil. Ich auch eben..
Keine Ahnung ob Sie Lust haben, bis zu Ende zu lesen. Immerhin, es steht wenig substantiell Gutes in dem Artikel, den ich Ihnen hier hineinkopiert habe.

Mein Mentor sagte einmal, dass die Frankfurter Allgemeine einen so treffenden Slogan habe:

»Dahinter steckt immer ein kluger Kopf« …

Der Slogan ist gut.

Nur, daß er nicht die Wirklichkeit des Ist-Zustandes wiedergibt.

Denn wenn eine Mitarbeiterin, die obendrein noch gut dekoriert ist (man sollte annehmen, dass sie ihr Fach versteht) solchen Unsinn schreibt, dann stimmt das Motto nicht mit der Wirklichkeit überein.
Oder- nur so ein Gedanke- sie macht es mit Absicht und will die werte Leserschaft in die Irre führen.
(Überschätze ich jetzt die Intelligenz der Dame?)

Ich möchte meinen eigenen Erfahrungen folgen und Ihnen, wenn Sie es bis hierher geschafft haben, erklären was mich zu der Meinung bringt, dass hier ein Schreiberling am Werke war. Oder eine Dame, die einfach nur unter der Gürtellinie arbeitet.
Eben das, was allenthalben am Journalismus kritisiert wird, nämlich Oberflächlichkeit, Manipulation also bewußte Irreführung der Leserschaft.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/wird-oprah-winfrey-die-naechste-praesidentin-15388272.html

OPRAH WINFREY :
Amerikas nächste Erlöserin
VON URSULA SCHEER -AKTUALISIERT AM 12.01.2018-11:38
Glaubt an die Kraft des Kosmos: Oprah Winfrey.

Yes, she can: Oprah Winfrey wird als zukünftige Präsidentin gehandelt. Populärer als Donald Trump ist sie schon jetzt – und das richtige Sendungsbewusstsein als Heilsfigur hat sie auch.

Am Ende verkündet sie ihrer zu stehenden Ovationen hingerissenen Gemeinde, dass bald ein neuer Tag anbrechen werde, und es klingt wie die Verheißung eines neuen Himmels und einer neuen Erde. Denn wenn dieser Tag endlich heraufziehe, in dessen erstes Morgenrot uns „eine Menge großartiger Frauen“ und nur „einige ziemlich phänomenale Männer“ geführt hätten, dann müsse nie wieder jemand bekennen: „Me too“.

Ursula Scheer

Redakteurin im Feuilleton.

F.A.Z.
Welch ein Kulminationspunkt einer Golden-Globe-Rede, mit der die amerikanische Talkshow-Legende Oprah Winfrey, die erste schwarze Multi-Millardärin des Landes, Film- und Fernsehproduzentin, Sender-Besitzerin, Schauspielerin, Verlegerin mit eigenem Personality-Magazin, Autorin, Schulstifterin, Franchise-Unternehmerin und selbsternannte Philanthropin mit spiritueller Mission sich vordergründig dafür bedankte, dass sie – wieder einmal als erste Schwarze – die Auszeichnung für ihr Lebenswerk entgegennehmen durfte. Tatsächlich brachte Winfrey sich als potentielle Bewerberin für den kommenden Wahlkampf um das amerikanische Präsidentenamt ins Spiel. Und das, obwohl die Dreiundsechzigjährige, die Hillary Clinton und Barack Obama unterstützt hatte, noch wenige Wochen zuvor ihrer besten Freundin Gayle King in der von dieser moderierten CBS-Show „This Morning“ sagte: Nein, sie strebe kein politisches Amt an. Winfrey spricht auch jetzt nicht von einer Kandidatur.

Nie wieder „Me too“: Oprah Winfrey, Beichtmutter der Nation, wünschen sich viele Amerikaner als nächste Präsidentin.
Dass ausgerechnet Oprah Winfrey, die „Beichtmutter der Nation“, in deren Talkshows jahrzehntelang Prominente zu teils tränenreichem Seelenstriptease erschienen, nichts von den Übergriffen im Showbusiness gewusst haben will, kann einen nur verblüffen. Doch solche Gedanken ließ sie nicht aufkommen: „Time’s Up“, sagt sie immer wieder und spannt den Bogen von ihrer frühen Kindheit in ärmlichen Verhältnissen im noch rassengetrennten Mississippi bis in die Gegenwart. Damit könnte sie den hashtagtauglichen Slogan für ihre mögliche Kampagne gefunden haben – das Gegenprogramm zu „Fire and Fury“ gewissermaßen. 48 Prozent der wahlberechtigten Amerikaner, so ermittelte eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Rasmussen Reports, würden jetzt für Oprah Winfrey stimmen. Nur 38 Prozent für Donald Trump.
Sie verwirklichte den amerikanischen Traum
Nach einem Jahr mit Trump scheint Amerika reif für eine Erlöserin. Winfrey ist in fast allem das Gegenteil des amtierenden Präsidenten, der für seine Gegner den Archetypus des zu überwindenden, alten weißen Mannes darstellt, einen Atavismus der Geschichte. Sie ist eine Frau, sie ist schwarz, wurde als uneheliche Tochter einer minderjährigen Putzfrau geboren und als Kind missbraucht. Als Jugendliche brachte sie ein Kind zur Welt, das kurz nach der Geburt starb.

Amerikas nächste Erlöserin
VON URSULA SCHEER -AKTUALISIERT AM 12.01.2018-11:38

Oprah Winfrey ist keine Erbin, sie verwirklichte den amerikanischen Traum. Noch auf der Highschool wurde sie als Sprecherin fürs Radio entdeckt. Sie studierte und ging als Fernsehreporterin nach Baltimore. Aber es erschien ihr falsch, Menschen zu befragen, ohne selbst Anteilnahme an deren Schicksal zeigen zu dürfen. Erst in Chicago bei WLS-TV gelang ihr der Aufstieg in eine eigene Liga. Ein Vierteljahrhundert lief „The Oprah Winfrey Show“ oder später einfach „Oprah“. Die Sendung machte die Frau, die nie heiratete, aber schon lange mit dem Unternehmer Stedman Graham liiert ist, zur Weltmarke und Medienmogulin.

Eine zur Seelenführerin mutierte Talkshow-Königin
Warum?

  • Das ist für die Talkshow-Königin eine Glaubensfrage, die spätestens seit ihrem werbewirksamen Einsatz für das Selbsthilfe-Buch und den Film „The Secret“ der Australierin Rhonda Byrne vor zehn Jahren kein Geheimnis mehr ist. Sie habe schon immer nach den kosmischen Gesetzen gelebt, die „The Secret“ offenbare, bekannte Winfrey bei ihrem Kollegen Larry King über die pseudowissenschaftliche Publikation, die das „Gesetz der Anziehung“ propagiert. Winfrey fasste auf ihrer Website zusammen: „Die Energie, die du in die Welt schickst, egal ob gute oder schlechte, ist exakt, was zu dir zurückkehrt. Du kannst die Umstände deines Lebens selbst schaffen“. Heute sagt sie sogar, ein Vielfaches komme zurück, wenn man erst visualisiere, dann loslasse. So habe sie ihre Rolle im Film „Die Farbe Lila“ bekommen, die für sie den eigentlichen Startpunkt ihrer Karriere markiert. Das Gesetz der Anziehung im Verbund mit der „Macht der Intention“ sei „die Goldene Regel auf Steroiden“, ultimatives Werkzeug der Selbstermächtigung, wie sie immer wieder in Talks mit Heilspropheten aus New Age-Zirkeln wie Gary Zukav, Louise Hay, Wayne W. Dyer oder Eckhart Tolle darlegte.
    • Im Umkehrschluss müsste das heißen, dass alle, die unter Krankheiten oder anderen Schicksalsschlägen wie Krieg und Gewalt leiden, die falschen Gedanken ins Universum hinausgeschickt haben. Auch „Me too“-Opfer. Auch eine Frau, die in Winfreys Show auftauchte, sagte, sie wolle ihren Brustkrebs mit der Kraft der Gedanken heilen – und bald darauf starb. Aber auf die Füße gefallen ist Oprah Winfrey ihre von ihr als christlich verstandene Erfolgsspiritualität ebenso wenig wie die Tatsache, dass sie seit Jahr und Tag für die „Weight Watchers“ wirbt, ohne dauerhaft zu erschlanken. Sie habe Frieden mit ihrem Körper geschlossen, sagt sie einfach….

    Für Sie und für mich zur Erinnerung habe ich einmal deutlich hervorgehoben wo der „Stachel, der mich so piekst“ im Text steckt.

    Wir dürfen alle unsere Meinung haben.

    Wenn ich mich an bestimmte Leser wende, dann passe ich mich im Stil und im Inhalt natürlich an. Denn ich möchte eine selektive Gruppe Menschen erreichen.

    Das tue ich auch in meinen Artikeln.
    Wie Sie wissen, mir geht es um Sie.
    Sie sind Menschen, die sich für Hintergründe der Medizin und vor allem für naturheilkundliche Lösungen Ihrer persönlichen Themen interessieren.

    Die FAZ gilt als eine der seriösen Zeitungen.
    Viele Leser rekrutieren sich aus höher gebildeten Teilen der Bevölkerung.

    Wie kommt es dann, dass eine Journalistin unter dieser würdevollen Adresse einen so tendenziösen Artikel schreiben darf?

    Ich weiß es nicht.

    Aber ich möchte Ihnen sagen, was ich als so unendlich dümmlich empfinde.

    Wenn Frau Scheer Größen wie Eckart Tolle, Louise Hay als Heilspropheten probiert lächerlich zu machen, wird ihr das nicht nur nicht gelingen.
    Sie wird (wie übrigens wir alle) das zu spüren bekommen, was sie so locker flockig und oberflächlich als „kosmische Gesetze“ abwinkt.

    Liebe „Uschi“ sie haben gar keine Ahnung!

    Und das ist überhaupt nicht schlimm.

    Gesetze muß man nicht kennen, um deren Wirkung zu erfahren.

    Aber ein wenig Intelligenz braucht es schon, um bereit zu sein, weiter zu schauen.

    Es braucht die Bescheidenheit eines Eckart Tolle. Es benötigt die Größe einer Oprah Winfrey. (oder spricht hier einfach nur der blanke Neid aus der kleinen Journalistin?)

    Und die Weisheit einer Louise Hay, die Millionen von Lesern in einer einfachen Sprache in die Herzen hinein Licht und Mut brachte.

    Wer sind die Menschen, die in führenden Blättern solchen Schmutz verbreiten dürfen?

    Ich habe mich entschieden, dass ich der Ursula Scheer dankbar bin. Und zwar nicht frömmelnd-esoterisch.
    Nein handfest.

    Dankbarkeit erfordert Kenntnis der Hintergründe.

    Und ich habe mir bescheidene Kenntnis erworben.

    Ich kenne die für alle gültigen Regeln der kosmischen Gesetze ziemlich gut.
    Und komisch- sie wirken wirklich für jeden Menschen!

    Warum ich ihr (der Ursula) dankbar bin?
    Weil sie sich so erniedrigt hat, indem sie diese Gedanken zu Papier brachte.

    Denn dadurch gelingt es uns allen Widersprüche erst aufzudecken.

    Wenn uns keiner mit schlechtem Geschmack den Appetit verdirbt, wissen wir Sauberes und Delikates nicht mehr zu schätzen.
    Also: Danke Ursula Scheer.
    Wir haben Sie verstanden.

    Ursula Scheer
    Autorenporträt / Scheer, Ursula
    © F.A.Z.
    studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Geschichte in Bonn, Mainz und Hildesheim. Längerer Ausflug in die bildende Kunst, Station in Florenz. Während des Studiums erste journalistische Erfahrungen bei der New Yorker Emigrantenzeitung „Aufbau“, nach dem Magisterexamen Hospitanz in der Rhein-Main-Zeitung der Frankfurter Allgemeinen. 2011 Volontariat bei der F.A.Z. Anschließend feste freie Mitarbeiterin im Reiseteil der Sonntagszeitung und der F.A.Z.-Medienredaktion. Seit März 2016 Redakteurin im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, betreut sie die Feuilleton- und Gesellschaftsthemen in der Frankfurter Allgemeinen Woche.
    Quelle: http://www.faz.net/redaktion/ursula-scheer-12939187.html

Ärzte, Medizin , Heilpraktiker- Auslaufmodelle

Liebe Damen und Herren,
wir alle wissen, wie sehr sich Unruhe und Streß breitmachen, wenn wir sagen wir 12-14 Jahre alte Menschen sind und uns in der Periode befinden, die gemeinhin als die Pubertät bezeichnet wird.
Alles ist in Bewegung, die „Hormone“ sind in Wallung und viele unterliegen akuten Stimmungsschwankungen.
Was eben noch gut war, ist im nächsten Moment „peinlich“.

Werte kippen und wir mit ihnen.

Nimmt man dem Kind das Spielzeug weg, fängt es an zu protestieren. Je nach Alter schreit es, stößt es uns gegen das Schienbein oder traktiert uns mit einer wüsten Beschimpfung, die uns zeigt, wo unser Platz ist.

Das alles kennen wir von unseren Kindern, von uns selbst oder vom gerade vergangenen trauten Familienfest der Liebe, wo die Meinungen wieder einmal aufeinander prallten.

Wenn Sie und ich uns einmal umschauen, dann zeigen sich uns Parallelen mit dem eben Beschriebenen.

Nehmen wir einmal folgende Situation: (Ich habe mir schon von Stunde „Null“ meiner Tätigkeit angewöhnt, nur über Dinge zu berichten, die ich selbst erlebte. Dies ist also eine wahre Geschichte)

Eine junge Frau soll ihr erstes Kind bekommen. Sie ist schwanger und damit im Netzwerk unseres Gesundheitssystems (auf-) gefangen.
Viele Ratschläge (eine Freundin sagte einmal sinngemäß, auch Ratschläge seien Schläge- nun ja) erhält diese werdende Mutter. Viel Neues lernt sie.
Und meistens nicht von den eigenen Eltern, sondern von gesellschaftlich sanktionierten Experten aus der Medizin.

Da gibt es Normen, Empfehlungen, die eher als Vorschriften zu sehen sind.

Das Nichtbefolgen hat nämlich Konsequenzen. Der werdenden Mutter wird unmißverständlich bedeutet, dass sie bei jeder noch so kleinen eigenen Meinung Gefahr läuft ihr Kind zu gefährden.

Kurz und gut, im Laufe der Schwangerschaft stellt sich heraus, dass das Ende dieser schönen Zeit auf einen Kaiserschnitt hinausläuft.

Zwar gibt es auch hier Widersprüche, denn die Meinungen unterscheiden sich je nach kontrollierender Instanz voneinander.
Der Chefarzt (er muß es ja wissen) meint die Notwendigkeit des Kaiserschnitts sei eine Tatsache. Die junge Assistenzärztin (immerhin traut man ihr eine eigene Meinung und eine Beratung der Schwangeren zu) meint, es könnte doch auch noch auf die normale Weise gehen.
Die Hebamme schließlich äußert ihr Bedauern über den geplanten Eingriff, da sich ihrer Erfahrung nach bis zum Schluß noch alles ändern könne.
Dazwischen stehen die werdenden Eltern, allen voran die (noch nicht) Mutter.

Was stimmt nun? Ihr Instinkt sagt ihr, dass sie zwar keine Angst vor der Geburt, wohl aber Angst vor der OP habe.
Hört das jemand?

Nein!

Denn der OP-Termin wird 2 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin einfach festgelegt.
Ich benutze bewußt den Begriff OP, also Operation, weil es keine Notwendigkeit (oder zumindest eine eher umstrittene) gibt, die Schwangerschaft auf diese Art und Weise zu vollenden.
Geplant also. Und zwar ohne die Natur.
Es geht auch wirklich nicht um die Bedürfnisse des Kindes oder seiner Mutter. Nein, was entscheidet sind ökonomische Belange des Krankenhauses.
Denn eine Stand-by Situation, also eine abwartende Haltung einzunehmen, würde bedeuten, dass man ggf im Nachtdienst oder gar Sonntags einen Kaiserschnitt durchführen muß.

Es könnte aber auch bedeuten, dass ein Mensch zu dem Zeitpunkt auf die Welt kommt, den die Natur vorgesehen hatte.

Hier prallen doch Gegensätzlichkeiten aufeinander:

  • Der menschliche Verstand und Instinkt einerseits
  • und

  • das besserwisserische, dem Menschen immer weniger zutrauende System einer völlig aus den Fugen geratenen Apparatur, genannt „wissenschaftliche Medizin“andererseits.
  • Wenn Sie diesen „Jungs und Mädels im weißen Kittel“ den Lolli wegnehmen, dann erleben Sie den oben erwähnten pubertären Tanz.

Manchmal soll, manchmal muß man polarisieren. Wie gerade geschehen in diesem Artikel.

Es geht nicht um Sie oder mich. Es geht auch nicht um das Individuum Arzt, Heilpraktiker, Krankenschwester.

Wir sind in der Zeit der Umbrüche.

Und solche Zeiten kennzeichnen sich durch das Erscheinen großer, augenscheinlich kaum überwindbarer Gegensätze.
Das Alte will seine Einflußsphären, seine unglaublich große Macht (wie im Falle der etablierten Medizin und Pharmazie-Industrie) nicht aufgeben.
Das Neue rückt nach und erobert Schritt für Schritt Gebiet.

Eine Art Ablösung der Generationen.

Dieser Vorgang ist rabiat, zum Teil und schmerzvoll.

Er betrifft aber einen jeden Einzelnen von uns. Egal ob auf meinem Gebiet, der Naturheilkunde, der Medizin oder in anderen Ebenen der Gesellschaft.

Was können wir tun?
Sind wir dem Ganzen hilflos ausgeliefert?

Ich meine, jeder von uns kann und sollte dies auch tun, bei sich selbst anfangen.
Wir alle sind in der Lage unsere Intuition, unseren Begrifflichkeit von „Gut und Böse“, also unsere eigenen inneren Meßgeräte wieder in Betrieb zu nehmen.

Das könnte in unserem oben beschriebenen Fall bedeuten ,sich einfach nicht mit den angebotenen Gegebenheiten abzufinden.
Konkret, sich eine zweite oder dritte Meinung einzuholen und im Fall der werdenden Mutter auf sich selbst zu hören und eine Entscheidung zu treffen.

Ist diese Entscheidung ohne Risiko?
Nein- keinesfalls!

Aber der Beschluß der Ärzte das Kind mit dem Kaiserschnitt zu entbinden hat ebenso Konsequenzen. Und zwar ganz einfach: jede Operation birgt Risiken. (nur, dass Sie als Patient vorher unterschrieben müssen, dass Sie mit dem Eingriff einverstanden sind und damit die Mediziner aus der Schußlinie holen)
Desweiteren hat eine Kaiserschnittgeburt lebenslange Konsequenzen bezüglich eines eventuell schwächeren Immunsystems, da wichtige Erstkontakte mit Bakterien der Mutter im Geburtskanal fehlen.

Das Leben ist ein einziges Risiko.

Leider?

Vielleicht Gott sei Dank!

Denn nur über eigene Entscheidungen können wir wachsen und zu selbstbewußten Menschen reifen, die Verantwortung übernehmen.