Fahrradhelm und Impfungen

Er sieht bescheuert aus, verdirbt die Frisur und gibt den Träger der Lächerlichkeit preis: der Fahrradhelm.
Sie schmerzt ein wenig, bringt das noch nicht vorhandenen Immunsystem des Kleinkindes durcheinander und hat im Allgemeinen langfristig grobe Folgen für die Gesundheit: die Impfung.

Was beide völlig voneinander sich unterscheidenden Themen vereint ist :
es gibt keine stichhaltigen Beweise für ihren Nutzen.

Jemand hat einmal gesagt, es war ein anerkannter, heute noch praktizierender Hausarzt: „Wenn man Unwahrheiten 100 mal oder noch öfters ausspricht- sie bleiben unwahr!“.

Was soll ich sagen, wenn zum „x-ten“ Male Eltern zu mir kommen, weil ihr Kind Neurodermitis hat.
Oder sagen wir, es ist dem Kind diagnostiziert worden.
Dass mehr als 50% (!) aller ärztlichen Diagnosen teilweise oder komplett daneben liegen, ist leider nur den Wenigsten bekannt.
Was also soll ich sagen, wenn der Vater heute vor mir sitzt. Er berichtet, das sein kleiner Sohn sich jede Nacht blutig kratzt.
Schnelle Hilfe ist nicht in Sicht. Wir beginnen gerade mit den ersten Versuchen, der Familie zu helfen. Denn es betrifft immer die ganze Familie, wenn ein Kind erkrankt ist.

Dass die Juckreizgeschichte deutlich nach den letzten Impfungen zunahm, war einfach eine Sache des chronologischen Fragens.
Zwischendurch voller Verzweiflung den Kinderarzt aufsuchend gab es von dem nur den Kommentar: „Da fehlt ja eine Impfung!“
Was also soll ich dazu sagen? Was, wenn ein selbstbewußter erwachsener Mann in Tränen ausbricht, nur weil kein Mediziner seinem Kind helfen will oder kann?

Das Zauberwort ist „Kortison“. So erzählte mir heute der Vater, dass auch eine befreundete Ärztin (immerhin hat man heute in der Zweiklassenmedizin Deutschlands anno 2018 bessere Karten, wenn man Freunde auf der ärztlichen Seite hat) ihm sofort das Mittel Kortison für sein Kind empfahl.
Aber auch das wirke immer weniger.

Freilich, geimpft muß werden.
Und zwar ohne Kompromisse.
Gegen jede Freiwilligkeit. Denn es gibt (noch) keine Impfpflicht.

Aber es gibt jede Menge Kohle die sich mit der Sparte Impfung verdienen läßt.

Die Brücke, über die alle Fragenden gehen müssen heißt Angst.

Haben Sie Kritik gegenüber einer Impfung? Vergessen Sie es!
Ihnen wird, wenn es um Ihr Kind geht sofort unterstellt, dass Sie Ihre elterlichen Pflichten vernachlässigen. Oder je nach Frechheit des betreffenden Arztes wird die Suggestivfrage gestellt, ob Sie denn Ihr Kind umbringen wollen..

Nein, zum x-ten Male! Der Nutzen jeweder Impfung ist nie zu 100% bewiesen worden.

Die Nebenwirkungen sind so sichtbar wie nur irgendetwas.

Nur liest niemand der Leute die Beipackzettel oder die „Rote Liste“. Alles ist frei verfügbar und keiner schaut hin. Auch Sie nicht, wenn Sie sich impfen lassen.

Setzen Sie ruhig den Fahrradhelm auf. Er sieht „Sch..“ aus. Und das ist nicht schlimm. Er nutzt nichts. Auch wenn wir alle es immer wieder herbeten. (die Impfungen nutzen eben auch nix, aber sie tun das Gegenteil..)
Und so war es schon immer. Und es endet nie.

Es ist traurig und dennoch weit entfernt von Zufall. Schließlich gibt es hoffnunggebende Gegenbeispiele. Wo Menschen einfach einmal Nachdenken.
Und vor allem eigene Entscheidungen treffen. Auch eigene Verantwortung übernehmen.
Was bleibt Ihnen denn auch übrig?
Oder fragen Sie mal die Mütter, deren Kinder schwerbehindert oder chronisch immunschwach nach Impfungen durchs Leben gehen.

Glauben Sie, dass die Ärzte oder die Industrie in die Bresche springt und Ihnen die Verantwortung abnimmt?
Pech gehabt! Nebenwirkungen sind nun mal da..
Aber immerhin: Ihr Kind hatte dann keine Masern.

Hier ist ja meine private Meckerseite.

So bin ich sonst nicht.

Aber manchmal schüttelt es mich vor dem Elend, was mir die Patienten erzählen, nachdem sie sich an alle Leitlinien der Ärzte und der Industrie gehalten haben.

Schämt Euch!

Der „ganzheitliche“ Ansatz der Heilpraktiker. Was ist das?

was ist ganzheitlich beim Heilpraktiker

In der Ausgabe der Lutherbibel, Neues Testament, findet sich dieses Zitat: „Als sie ihn nun beharrlich so fragten, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie. (Joh 8,7; LUT)“

Im Sinnzusammenhang wird die „Sünde“ oft mit „Fehler“ ersetzt. Freilich kann man sich über den wirklichen Inhalt beider Begriffe lange auseinandersetzen. Ob dabei etwas Sinnhaftes herauskommt, sei mal dahingestellt.

Ich meine, als ich dieses Zitat und das Bild welches ich auf einer meiner vielen Reisen zu Seminaren die ich als Dozent gebe aufnahm, mit dem Begriff „Fehler“ etwa ganz anderes.

Irren ist menschlich und Fehler sind das auch. Ob daraus gleich eine Versündigung (gegen wen??) entsteht, verneine ich einmal.
Das sollen sich all die fragen, die den Begriff Spiritualität mit Religiosität verwechseln.
(immerhin bin ich hier in meiner ganz privaten Meinungsrubrik-da darf ich das)

Wo ich hin will, ohne gleich gänzlich abzuschweifen?

Ich möchte meine Gedanken zum Thema „ganzheitlich“ an den Mann bringen (Frauen dürfen sich angesprochen fühlen).

Es gab da diese Anfangsjahre, in denen ich nicht mehr „grün“, eher „reif“war. Immerhin befand ich mich am Ende der Dreißger, als ich mich immer mehr in die Naturheilkunde stürzte.

In jenen Jahren lief ich zum Teil im weißen Kittel. Ich war es wohl so gewöhnt.
Aber, Hand aufs Herz, welcher der Heilpraktiker (besonders die Herren) fühlt nicht einen kleinen Freudenhormonschub, wenn er Kraft des weißen Arztattributes mit „Herr Doktor“ angesprochen wird? Und sei es nur ein kleiner Sekundenbruchteil.
Und das hatte ich auch. Denn ich kam ja aus dem Weißkittelland.

Nebenbei gesagt mußte ich neulich schmunzeln, als ein wirklich sehr würdiger älterer Kollege Heilpraktiker, bei dem ich einen Kurs besuchte, eiligst seinen Kittel anzog bevor er die Probandin empfing. Sie erstarrte auch pflichtgemäß ein paar Sekunden sichtlich ehrfürchtig. Tja..

Ich hatte mir in den Anfangsjahren ganz fest vorgenommen, den ganzen Menschen zu behandeln. Immerhin war ich doch Heilpraktiker.
Was ich auch verkündete. Meine Patienten (damals nannte ich die Menschen, die meinen Rat suchten in Unwissenheit noch „Patienten“) gingen davon aus, ganzheitlich behandelt zu werden.
Was damit gemeint war, unterstrich ich dann im Gespräch wo ich erklärte, dass ich gemeinsam mit den Patienten nach den Ursachen ihrer Leiden suchen würde.

Ich glaubte das auch, wenngleich ich aus heutiger Sicht überhaupt keinen Plan hatte, wie ich irgendwelche Ursachen finden sollte, die nicht schon die klassische Medizin mit all ihren diagnostischen Verfahren hätte finden können.

Und Sie müssen wissen, der überwiegende Teil aller Leute die zum Heilpraktiker gehen, sind völlig durchgecheckt und gründlich über Jahre ärztlich oder psychologisch betreut.

Also warum fand man die Ursachen nicht?

Wie wollte ich denn dann die Ursachen für den Hautausschlag oder die depressiven Episoden samt Erektionsstörung finden?

Ich wußte es nicht. Dass ich dennoch durchaus sichtbare Erfolge erzielte, erfüllt mich heute mit großer Dankbarkeit.
Denn das Ganze hatte wirklich nichts mit meinem, wie ich deklamierte, ganzheitlichem Ansatz zu tun.

Und so ist es heute noch immer.

Gehen Sie zu einem naturheilkundlich tätigen Therapeut, einem Arzt, Heilpraktiker oder psychologisch arbeitenden Heilpraktiker und Sie begegnen dem Begriff „ganzheitlich“ oder „holistisch“ auf Schritt und Tritt.

Und manch einer der zumeist echt sehr klugen Therapeuten meint wirklich, er behandle den „ganzen“ Menschen, wenn er z.B. einem Patienten mit Adipositas vorsichtig versucht zu erklären, dass er eine Grenzproblematik habe. Gleiches würde er einem Patienten mit einer Ekzemerkrankung auch sagen müssen.

Oder vielleicht haben Sie auch schon von Heilpraktikern gehört, die ihren Patienten sagen, sie würden von irgendetwas „die Nase voll“ haben, wenn sie mit dem Problem einer Nasennebenhöhlenerkrankung in der Sprechstunde erscheinen.
Sie hören das von Ihrem Heilpraktiker und staunen oft, denn er spricht dann etwas an, dass so zu sagen völlig neu ist für Sie.
Wenn er damit jedoch meint, dass er Sie nun „ganzheitlich“ betrachten würde, dann verkauft er (wie gesagt ungewollt) eine Mogelpackung.

Denn meistens hört damit die Ganzheitlichkeit schon wieder auf. Und setzt die naturheilkundliche Therapie ein.

Es wird „saniert“, „entgiftet“ und „gespült“. Nadeln, Globuli, Eigenblut kommen zum Einsatz. Manch einer (wie ich es immer noch tue) setzt Infusionen ein.

Aber ist das Ganzheitlichkeit, Holistik gar?

Nein, ganz sicher nicht.
Denn hier ersetzt der Therapeut lediglich chemische Medikamente mit Naturheilmitteln.
Und das ist völlig oke! Sicher ist damit vielen, wirklich vielen Patienten gedient.

Aber ganzheitlich? Nein!

Vielleicht will nun jemand wissen, wann ich den Sprung in Richtung holistisch-ganzheitlich schaffte und ob überhaupt?

Ja?

Na dann..

Ich meine alles ist eine Frage des Bewußtseins, nein nicht der Perspektive.

Sich über etwas bewußt sein. Auch das „bewußte Sein“.

Die deutsche Sprache gibt das her. Warum, so rede ich mit den Klienten (früher waren das die Patienten), sollten wir eben nicht bei „Adam und Eva“ anfangen, wie es mir mal eine Klientin quasi vorwarf?

Wenn ich als Therapeut, heute sage ich viel lieber „Mentor“ zu dem was ich tue, mich dem Wesen des Menschen der mich konsultiert annähern will, braucht es Gründlichkeit.
Und- Bewußtsein.

Gründlich war ich in meiner Welt als damaliger Heilpraktikerneuling auch schon. Aber mir fehlte das Bewußtsein der Ganzheitlichkeit.

Mir ist heute klar, dass eine Erkrankung nur dann gesehen und geheilt werden kann, wenn ich ihre Ursache grundsätzlich niemals auf der körperlichen Ebene suche.
Jede Krankheitsursache liegt auf einer nichtkörperlichen Ebene des Seins. Punkt.

Und das ist im Prinzip schon alles.
Wer das leugnet, wird niemals wirklich helfen können.

Der Klient braucht diese Erkenntnis natürlich auch.

Aber in erster Instanz ist der Therapeut gefragt.

Ich schließe die klassische Medizin völlig aus. Denn diese sucht niemals nach Ursachen. Sie ist weder ganzheitlich noch ursachengerichtet.
Und sie wird aus diesem Ansatz heraus auch nicht heilen können.
Und ich glaube, sie will es auch nicht wirklich.

Alles wonach wir suchen sollten, liegt eingebettet in universellen Regeln.

Denn wer diese, der ganzen Menschheit zugänglichen, Gesetze kennt kann ihre Entfaltung in seinem eigenen Leben zurückverfolgen.
Damit wird er unweigerlich Muster erkennen.

Das ist, was wir mit den Klienten tun: wir erklären die Gesetze. Wir gleichen sie mit den Erlebnissen und Prägungen der persönlichen Vergangenheit ab.

Die körperlichen Beschwerden behandeln wir- klar!

Wenn ein Schmerz da ist oder ein Ekzem, dann will man, dass die Belastung nachläßt oder aufhört.
Das hilft aber nicht, die Ursache zu identifizieren und zu einem Rückfall zuvorzukommen.

Ich lernte durch Kabbalahlehrer (bitte nicht verwechseln mit den illustren bunten Leuten, die Ihnen Kabbalah als „Lebensanalyse“ -was soll das sein??- verkaufen wollen)
Also von diesen Lehrern (und es waren sowohl Männer mit und ohne Bart, jünger und älter, als auch Frauen) lernte ich im Grunde unendlich mehr als in all den Jahren meiner Ausbildung und meiner Studien in der Medizin.
Warum? Ganz einfach, weil sie mir die Gelegenheit gaben, in Zusammenhängen zu denken.
Schritt für Schritt erkannte ich in einem Weg, der nur aufhört, weil das Leben ihn begrenzt.
Und der Weg ist jedem Menschen ein persönlicher Weg.

Deshalb werden bei mir in den Begegnungen auch die Zusammenhänge erarbeitet, die zu den Ereignissen geführt haben, die Menschen so lange Jahre im gesundheitlichen Bann halten.

Wenn, wie gerade passiert, jemand anruft der an furchtbaren Nebenwirkungen eines Medikamentes gegen Haarausfall leidet, dabei mir erzählt er habe davor ein Mittel bekommen gegen Akne- dann fangen wir noch vor dem ersten Mittel an.
Die Frage ist doch nicht, welche Nebenwirkungen ein Medikament hat, sondern warum ein Mensch so weit kommt, dass er in seinem Zustand ohne chemische Medikamente nicht mehr auszukommen meint.
Und welche Kette von Ereignissen in seinem Leben hat ihn soweit gebracht, dass er „der Meinung“ war, Symptome zu entwickeln?
Sie lesen richtig: jemand ist „der Meinung“.

Der Körper entwickelt nur Symptome, wenn der Geist/die Psyche von mir aus, aus der ihr eigenen natürlichen Balance geraten ist. Und zwar niemals in einer anderen Reihenfolge.

Insofern ist es völlig egal, ob ein Therapeut chemische oder Medikamente natürlichen Ursprungs einsetzt. Wer die naturgegebene Reihenfolge davon, wie sich Krankheiten entwickeln, nicht beachtet (oder sie nicht kennt), kann keine befriedigenden Erfolge erzielen.

Mensch, suche Dir einen Therapeuten, der das beachtet und Du bist gut aufgehoben!

Sind alle Journalisten Schmierfinken? Und sind alle Heilpraktiker Scharlatane?

Liebe Leser,
manchmal braucht man ein Ventil. Ich auch eben..
Keine Ahnung ob Sie Lust haben, bis zu Ende zu lesen. Immerhin, es steht wenig substantiell Gutes in dem Artikel, den ich Ihnen hier hineinkopiert habe.

Mein Mentor sagte einmal, dass die Frankfurter Allgemeine einen so treffenden Slogan habe:

»Dahinter steckt immer ein kluger Kopf« …

Der Slogan ist gut.

Nur, daß er nicht die Wirklichkeit des Ist-Zustandes wiedergibt.

Denn wenn eine Mitarbeiterin, die obendrein noch gut dekoriert ist (man sollte annehmen, dass sie ihr Fach versteht) solchen Unsinn schreibt, dann stimmt das Motto nicht mit der Wirklichkeit überein.
Oder- nur so ein Gedanke- sie macht es mit Absicht und will die werte Leserschaft in die Irre führen.
(Überschätze ich jetzt die Intelligenz der Dame?)

Ich möchte meinen eigenen Erfahrungen folgen und Ihnen, wenn Sie es bis hierher geschafft haben, erklären was mich zu der Meinung bringt, dass hier ein Schreiberling am Werke war. Oder eine Dame, die einfach nur unter der Gürtellinie arbeitet.
Eben das, was allenthalben am Journalismus kritisiert wird, nämlich Oberflächlichkeit, Manipulation also bewußte Irreführung der Leserschaft.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/wird-oprah-winfrey-die-naechste-praesidentin-15388272.html

OPRAH WINFREY :
Amerikas nächste Erlöserin
VON URSULA SCHEER -AKTUALISIERT AM 12.01.2018-11:38
Glaubt an die Kraft des Kosmos: Oprah Winfrey.

Yes, she can: Oprah Winfrey wird als zukünftige Präsidentin gehandelt. Populärer als Donald Trump ist sie schon jetzt – und das richtige Sendungsbewusstsein als Heilsfigur hat sie auch.

Am Ende verkündet sie ihrer zu stehenden Ovationen hingerissenen Gemeinde, dass bald ein neuer Tag anbrechen werde, und es klingt wie die Verheißung eines neuen Himmels und einer neuen Erde. Denn wenn dieser Tag endlich heraufziehe, in dessen erstes Morgenrot uns „eine Menge großartiger Frauen“ und nur „einige ziemlich phänomenale Männer“ geführt hätten, dann müsse nie wieder jemand bekennen: „Me too“.

Ursula Scheer

Redakteurin im Feuilleton.

F.A.Z.
Welch ein Kulminationspunkt einer Golden-Globe-Rede, mit der die amerikanische Talkshow-Legende Oprah Winfrey, die erste schwarze Multi-Millardärin des Landes, Film- und Fernsehproduzentin, Sender-Besitzerin, Schauspielerin, Verlegerin mit eigenem Personality-Magazin, Autorin, Schulstifterin, Franchise-Unternehmerin und selbsternannte Philanthropin mit spiritueller Mission sich vordergründig dafür bedankte, dass sie – wieder einmal als erste Schwarze – die Auszeichnung für ihr Lebenswerk entgegennehmen durfte. Tatsächlich brachte Winfrey sich als potentielle Bewerberin für den kommenden Wahlkampf um das amerikanische Präsidentenamt ins Spiel. Und das, obwohl die Dreiundsechzigjährige, die Hillary Clinton und Barack Obama unterstützt hatte, noch wenige Wochen zuvor ihrer besten Freundin Gayle King in der von dieser moderierten CBS-Show „This Morning“ sagte: Nein, sie strebe kein politisches Amt an. Winfrey spricht auch jetzt nicht von einer Kandidatur.

Nie wieder „Me too“: Oprah Winfrey, Beichtmutter der Nation, wünschen sich viele Amerikaner als nächste Präsidentin.
Dass ausgerechnet Oprah Winfrey, die „Beichtmutter der Nation“, in deren Talkshows jahrzehntelang Prominente zu teils tränenreichem Seelenstriptease erschienen, nichts von den Übergriffen im Showbusiness gewusst haben will, kann einen nur verblüffen. Doch solche Gedanken ließ sie nicht aufkommen: „Time’s Up“, sagt sie immer wieder und spannt den Bogen von ihrer frühen Kindheit in ärmlichen Verhältnissen im noch rassengetrennten Mississippi bis in die Gegenwart. Damit könnte sie den hashtagtauglichen Slogan für ihre mögliche Kampagne gefunden haben – das Gegenprogramm zu „Fire and Fury“ gewissermaßen. 48 Prozent der wahlberechtigten Amerikaner, so ermittelte eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Rasmussen Reports, würden jetzt für Oprah Winfrey stimmen. Nur 38 Prozent für Donald Trump.
Sie verwirklichte den amerikanischen Traum
Nach einem Jahr mit Trump scheint Amerika reif für eine Erlöserin. Winfrey ist in fast allem das Gegenteil des amtierenden Präsidenten, der für seine Gegner den Archetypus des zu überwindenden, alten weißen Mannes darstellt, einen Atavismus der Geschichte. Sie ist eine Frau, sie ist schwarz, wurde als uneheliche Tochter einer minderjährigen Putzfrau geboren und als Kind missbraucht. Als Jugendliche brachte sie ein Kind zur Welt, das kurz nach der Geburt starb.

Amerikas nächste Erlöserin
VON URSULA SCHEER -AKTUALISIERT AM 12.01.2018-11:38

Oprah Winfrey ist keine Erbin, sie verwirklichte den amerikanischen Traum. Noch auf der Highschool wurde sie als Sprecherin fürs Radio entdeckt. Sie studierte und ging als Fernsehreporterin nach Baltimore. Aber es erschien ihr falsch, Menschen zu befragen, ohne selbst Anteilnahme an deren Schicksal zeigen zu dürfen. Erst in Chicago bei WLS-TV gelang ihr der Aufstieg in eine eigene Liga. Ein Vierteljahrhundert lief „The Oprah Winfrey Show“ oder später einfach „Oprah“. Die Sendung machte die Frau, die nie heiratete, aber schon lange mit dem Unternehmer Stedman Graham liiert ist, zur Weltmarke und Medienmogulin.

Eine zur Seelenführerin mutierte Talkshow-Königin
Warum?

  • Das ist für die Talkshow-Königin eine Glaubensfrage, die spätestens seit ihrem werbewirksamen Einsatz für das Selbsthilfe-Buch und den Film „The Secret“ der Australierin Rhonda Byrne vor zehn Jahren kein Geheimnis mehr ist. Sie habe schon immer nach den kosmischen Gesetzen gelebt, die „The Secret“ offenbare, bekannte Winfrey bei ihrem Kollegen Larry King über die pseudowissenschaftliche Publikation, die das „Gesetz der Anziehung“ propagiert. Winfrey fasste auf ihrer Website zusammen: „Die Energie, die du in die Welt schickst, egal ob gute oder schlechte, ist exakt, was zu dir zurückkehrt. Du kannst die Umstände deines Lebens selbst schaffen“. Heute sagt sie sogar, ein Vielfaches komme zurück, wenn man erst visualisiere, dann loslasse. So habe sie ihre Rolle im Film „Die Farbe Lila“ bekommen, die für sie den eigentlichen Startpunkt ihrer Karriere markiert. Das Gesetz der Anziehung im Verbund mit der „Macht der Intention“ sei „die Goldene Regel auf Steroiden“, ultimatives Werkzeug der Selbstermächtigung, wie sie immer wieder in Talks mit Heilspropheten aus New Age-Zirkeln wie Gary Zukav, Louise Hay, Wayne W. Dyer oder Eckhart Tolle darlegte.
    • Im Umkehrschluss müsste das heißen, dass alle, die unter Krankheiten oder anderen Schicksalsschlägen wie Krieg und Gewalt leiden, die falschen Gedanken ins Universum hinausgeschickt haben. Auch „Me too“-Opfer. Auch eine Frau, die in Winfreys Show auftauchte, sagte, sie wolle ihren Brustkrebs mit der Kraft der Gedanken heilen – und bald darauf starb. Aber auf die Füße gefallen ist Oprah Winfrey ihre von ihr als christlich verstandene Erfolgsspiritualität ebenso wenig wie die Tatsache, dass sie seit Jahr und Tag für die „Weight Watchers“ wirbt, ohne dauerhaft zu erschlanken. Sie habe Frieden mit ihrem Körper geschlossen, sagt sie einfach….

    Für Sie und für mich zur Erinnerung habe ich einmal deutlich hervorgehoben wo der „Stachel, der mich so piekst“ im Text steckt.

    Wir dürfen alle unsere Meinung haben.

    Wenn ich mich an bestimmte Leser wende, dann passe ich mich im Stil und im Inhalt natürlich an. Denn ich möchte eine selektive Gruppe Menschen erreichen.

    Das tue ich auch in meinen Artikeln.
    Wie Sie wissen, mir geht es um Sie.
    Sie sind Menschen, die sich für Hintergründe der Medizin und vor allem für naturheilkundliche Lösungen Ihrer persönlichen Themen interessieren.

    Die FAZ gilt als eine der seriösen Zeitungen.
    Viele Leser rekrutieren sich aus höher gebildeten Teilen der Bevölkerung.

    Wie kommt es dann, dass eine Journalistin unter dieser würdevollen Adresse einen so tendenziösen Artikel schreiben darf?

    Ich weiß es nicht.

    Aber ich möchte Ihnen sagen, was ich als so unendlich dümmlich empfinde.

    Wenn Frau Scheer Größen wie Eckart Tolle, Louise Hay als Heilspropheten probiert lächerlich zu machen, wird ihr das nicht nur nicht gelingen.
    Sie wird (wie übrigens wir alle) das zu spüren bekommen, was sie so locker flockig und oberflächlich als „kosmische Gesetze“ abwinkt.

    Liebe „Uschi“ sie haben gar keine Ahnung!

    Und das ist überhaupt nicht schlimm.

    Gesetze muß man nicht kennen, um deren Wirkung zu erfahren.

    Aber ein wenig Intelligenz braucht es schon, um bereit zu sein, weiter zu schauen.

    Es braucht die Bescheidenheit eines Eckart Tolle. Es benötigt die Größe einer Oprah Winfrey. (oder spricht hier einfach nur der blanke Neid aus der kleinen Journalistin?)

    Und die Weisheit einer Louise Hay, die Millionen von Lesern in einer einfachen Sprache in die Herzen hinein Licht und Mut brachte.

    Wer sind die Menschen, die in führenden Blättern solchen Schmutz verbreiten dürfen?

    Ich habe mich entschieden, dass ich der Ursula Scheer dankbar bin. Und zwar nicht frömmelnd-esoterisch.
    Nein handfest.

    Dankbarkeit erfordert Kenntnis der Hintergründe.

    Und ich habe mir bescheidene Kenntnis erworben.

    Ich kenne die für alle gültigen Regeln der kosmischen Gesetze ziemlich gut.
    Und komisch- sie wirken wirklich für jeden Menschen!

    Warum ich ihr (der Ursula) dankbar bin?
    Weil sie sich so erniedrigt hat, indem sie diese Gedanken zu Papier brachte.

    Denn dadurch gelingt es uns allen Widersprüche erst aufzudecken.

    Wenn uns keiner mit schlechtem Geschmack den Appetit verdirbt, wissen wir Sauberes und Delikates nicht mehr zu schätzen.
    Also: Danke Ursula Scheer.
    Wir haben Sie verstanden.

    Ursula Scheer
    Autorenporträt / Scheer, Ursula
    © F.A.Z.
    studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Geschichte in Bonn, Mainz und Hildesheim. Längerer Ausflug in die bildende Kunst, Station in Florenz. Während des Studiums erste journalistische Erfahrungen bei der New Yorker Emigrantenzeitung „Aufbau“, nach dem Magisterexamen Hospitanz in der Rhein-Main-Zeitung der Frankfurter Allgemeinen. 2011 Volontariat bei der F.A.Z. Anschließend feste freie Mitarbeiterin im Reiseteil der Sonntagszeitung und der F.A.Z.-Medienredaktion. Seit März 2016 Redakteurin im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, betreut sie die Feuilleton- und Gesellschaftsthemen in der Frankfurter Allgemeinen Woche.
    Quelle: http://www.faz.net/redaktion/ursula-scheer-12939187.html

Ärzte, Medizin , Heilpraktiker- Auslaufmodelle

Liebe Damen und Herren,
wir alle wissen, wie sehr sich Unruhe und Streß breitmachen, wenn wir sagen wir 12-14 Jahre alte Menschen sind und uns in der Periode befinden, die gemeinhin als die Pubertät bezeichnet wird.
Alles ist in Bewegung, die „Hormone“ sind in Wallung und viele unterliegen akuten Stimmungsschwankungen.
Was eben noch gut war, ist im nächsten Moment „peinlich“.

Werte kippen und wir mit ihnen.

Nimmt man dem Kind das Spielzeug weg, fängt es an zu protestieren. Je nach Alter schreit es, stößt es uns gegen das Schienbein oder traktiert uns mit einer wüsten Beschimpfung, die uns zeigt, wo unser Platz ist.

Das alles kennen wir von unseren Kindern, von uns selbst oder vom gerade vergangenen trauten Familienfest der Liebe, wo die Meinungen wieder einmal aufeinander prallten.

Wenn Sie und ich uns einmal umschauen, dann zeigen sich uns Parallelen mit dem eben Beschriebenen.

Nehmen wir einmal folgende Situation: (Ich habe mir schon von Stunde „Null“ meiner Tätigkeit angewöhnt, nur über Dinge zu berichten, die ich selbst erlebte. Dies ist also eine wahre Geschichte)

Eine junge Frau soll ihr erstes Kind bekommen. Sie ist schwanger und damit im Netzwerk unseres Gesundheitssystems (auf-) gefangen.
Viele Ratschläge (eine Freundin sagte einmal sinngemäß, auch Ratschläge seien Schläge- nun ja) erhält diese werdende Mutter. Viel Neues lernt sie.
Und meistens nicht von den eigenen Eltern, sondern von gesellschaftlich sanktionierten Experten aus der Medizin.

Da gibt es Normen, Empfehlungen, die eher als Vorschriften zu sehen sind.

Das Nichtbefolgen hat nämlich Konsequenzen. Der werdenden Mutter wird unmißverständlich bedeutet, dass sie bei jeder noch so kleinen eigenen Meinung Gefahr läuft ihr Kind zu gefährden.

Kurz und gut, im Laufe der Schwangerschaft stellt sich heraus, dass das Ende dieser schönen Zeit auf einen Kaiserschnitt hinausläuft.

Zwar gibt es auch hier Widersprüche, denn die Meinungen unterscheiden sich je nach kontrollierender Instanz voneinander.
Der Chefarzt (er muß es ja wissen) meint die Notwendigkeit des Kaiserschnitts sei eine Tatsache. Die junge Assistenzärztin (immerhin traut man ihr eine eigene Meinung und eine Beratung der Schwangeren zu) meint, es könnte doch auch noch auf die normale Weise gehen.
Die Hebamme schließlich äußert ihr Bedauern über den geplanten Eingriff, da sich ihrer Erfahrung nach bis zum Schluß noch alles ändern könne.
Dazwischen stehen die werdenden Eltern, allen voran die (noch nicht) Mutter.

Was stimmt nun? Ihr Instinkt sagt ihr, dass sie zwar keine Angst vor der Geburt, wohl aber Angst vor der OP habe.
Hört das jemand?

Nein!

Denn der OP-Termin wird 2 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin einfach festgelegt.
Ich benutze bewußt den Begriff OP, also Operation, weil es keine Notwendigkeit (oder zumindest eine eher umstrittene) gibt, die Schwangerschaft auf diese Art und Weise zu vollenden.
Geplant also. Und zwar ohne die Natur.
Es geht auch wirklich nicht um die Bedürfnisse des Kindes oder seiner Mutter. Nein, was entscheidet sind ökonomische Belange des Krankenhauses.
Denn eine Stand-by Situation, also eine abwartende Haltung einzunehmen, würde bedeuten, dass man ggf im Nachtdienst oder gar Sonntags einen Kaiserschnitt durchführen muß.

Es könnte aber auch bedeuten, dass ein Mensch zu dem Zeitpunkt auf die Welt kommt, den die Natur vorgesehen hatte.

Hier prallen doch Gegensätzlichkeiten aufeinander:

  • Der menschliche Verstand und Instinkt einerseits
  • und

  • das besserwisserische, dem Menschen immer weniger zutrauende System einer völlig aus den Fugen geratenen Apparatur, genannt „wissenschaftliche Medizin“andererseits.
  • Wenn Sie diesen „Jungs und Mädels im weißen Kittel“ den Lolli wegnehmen, dann erleben Sie den oben erwähnten pubertären Tanz.

Manchmal soll, manchmal muß man polarisieren. Wie gerade geschehen in diesem Artikel.

Es geht nicht um Sie oder mich. Es geht auch nicht um das Individuum Arzt, Heilpraktiker, Krankenschwester.

Wir sind in der Zeit der Umbrüche.

Und solche Zeiten kennzeichnen sich durch das Erscheinen großer, augenscheinlich kaum überwindbarer Gegensätze.
Das Alte will seine Einflußsphären, seine unglaublich große Macht (wie im Falle der etablierten Medizin und Pharmazie-Industrie) nicht aufgeben.
Das Neue rückt nach und erobert Schritt für Schritt Gebiet.

Eine Art Ablösung der Generationen.

Dieser Vorgang ist rabiat, zum Teil und schmerzvoll.

Er betrifft aber einen jeden Einzelnen von uns. Egal ob auf meinem Gebiet, der Naturheilkunde, der Medizin oder in anderen Ebenen der Gesellschaft.

Was können wir tun?
Sind wir dem Ganzen hilflos ausgeliefert?

Ich meine, jeder von uns kann und sollte dies auch tun, bei sich selbst anfangen.
Wir alle sind in der Lage unsere Intuition, unseren Begrifflichkeit von „Gut und Böse“, also unsere eigenen inneren Meßgeräte wieder in Betrieb zu nehmen.

Das könnte in unserem oben beschriebenen Fall bedeuten ,sich einfach nicht mit den angebotenen Gegebenheiten abzufinden.
Konkret, sich eine zweite oder dritte Meinung einzuholen und im Fall der werdenden Mutter auf sich selbst zu hören und eine Entscheidung zu treffen.

Ist diese Entscheidung ohne Risiko?
Nein- keinesfalls!

Aber der Beschluß der Ärzte das Kind mit dem Kaiserschnitt zu entbinden hat ebenso Konsequenzen. Und zwar ganz einfach: jede Operation birgt Risiken. (nur, dass Sie als Patient vorher unterschrieben müssen, dass Sie mit dem Eingriff einverstanden sind und damit die Mediziner aus der Schußlinie holen)
Desweiteren hat eine Kaiserschnittgeburt lebenslange Konsequenzen bezüglich eines eventuell schwächeren Immunsystems, da wichtige Erstkontakte mit Bakterien der Mutter im Geburtskanal fehlen.

Das Leben ist ein einziges Risiko.

Leider?

Vielleicht Gott sei Dank!

Denn nur über eigene Entscheidungen können wir wachsen und zu selbstbewußten Menschen reifen, die Verantwortung übernehmen.